3D-Visualisierung eines Coronavirus. Auf einer runden Kugel sind in regelmäßigen Abständen kleine Arme mit Kronen darauf platziert. Daher auch der Name Corona.
Hat nicht nur Donald Trump auf dem Gewissen: Das Coronavirus. Bild: Daniel Roberts / Pixabay

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Lange hatte sich die Bremer Gesundheitsbehörde geweigert, die Corona-Infektionszahlen nach Stadtteilen aufgeschlüsselt zu veröffentlichen. Nun hat der Weser-Kurier die Zahlen durch eine vertrauliche Quelle zugespielt bekommen. Dabei sind die Werte nach Postleitzahlbereichen angegeben.

Für Hastedt, das ziemlich genau der Postleitzahl 28207 entspricht, bedeutet das endlich Klarheit über die lokalen Auswirkungen der globalen Pandemie. Laut Weser-Kurier lagen die Neuinfektionen pro 1000 Einwohner zwischen 14. September und 1. November bei 7,2. In Hastedt wohnten laut Statistischem Landesamt Ende 2019 10.544 Personen. Also haben sich in der angegebenen Zeit wohl knapp 76 Hastedterinnen und Hastedter mit dem Coronavirus infiziert.

Damit liegt der Ortsteil bezogen auf den Rest der Stadt eher im Mittelfeld. Heftiger getroffen hat es die Nachbar-Ortsteile Hemelingen und Sebaldsbrück, die beide der Postleitzahl 28309 zugeordnet sind. Die Neuinfektionen pro 1000 Einwohner liegen dort bei 9,9. Weniger gemeldete Neuinfektionen gab es dagegen in Peterswerder (6,3) und dem Viertel (4,7).

Bremenweit den höchsten Wert hat Tenever mit 15,3. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) sagte gestern bei Radio Bremen, Menschen in diesem und anderen benachteiligten Wohnquartieren sollten künftig in Bezug auf Corona-Regeln und Maßnahmen besser informiert und stärker beraten werden.

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